Monte Carasso

Anmeldung Einzelpersonen

Für die Anmeldung ist nur die Auswahl einer einzigen Woche möglich:

Ort & Landschaft

Ort

Etwa 1km südlich von Bellinzona liegt rund 400 Höhenmeter oberhalb von Monte Carasso die wieder aufgebaute historische Siedlung Curzutt. Die Siedlung ist durch ein enges, steiles Strässchen und per Seilbahn erschlossen.

Wald und Kulturlandschaft

Einst lagen Bedrohungen durch Sümpfe, Krankheiten und durchziehende Banditen im Talboden, wo der Fiume Ticino seine Mäander zog. Die Menschen leben ein hartes, aber sicheres Leben an den steilen Bergflanken. Sie betrieben Viehzucht und ernährten sich grösstenteils von Kastanien, dessen Bäume sie in Selven anlegten.

Als der Fiume Ticino begradigt, die Gefahren durch Hochwasser, Sümpfe und Krankheiten weitgehend gebannt waren, zogen die Menschen, so auch jene von Curzutt, für ein einfacheres Leben ins Tal hinunter. Die Siedlungen an den Hängen und die vom Mensch geschaffene Kulturlandschaft blieben ungenutzt, zerfielen langsam und wuchsen ein.

Der historische Wert der Siedlungen und der ökologische Wert der Selven wurde später erkannt. Es begann die Aufwertung des Ortes durch die Stiftung Curzutt.

Arbeiten

Im Projekt Monte Carasso werden hauptsächlich eingewachsene Kastanienselven entbuscht. Weiter werden Holzpfosten für künftige Zaunlinien eingeschlagen. Eventuell kommen weitere Arbeiten in der Kulturlandschaft dazu. Die forstlichen Arbeiten werden immer unter Anleitung von erfahrenen Projektleitenden und Gruppenleitenden durchgeführt. Eine situations- und wetterbedingte Anpassung der Arbeiten ist jederzeit möglich.

Am Sonntag werden die Arbeiten und das Bergwaldprojekt in einem Einführungsvortrag vorgestellt. Der Tag der Freiwilligen beginnt jeweils mit einem währschaften Morgenessen um 6.30 Uhr. Ein Halbtag pro Woche ist für die gemeinsame forstliche Exkursion in der näheren Umgebung reserviert. Zu den Aufgaben der Freiwilligen gehört auch die Unterstützung der Köchin beim Aufräumen und Abwaschen.

Idee, Ziel und Projektpartner

Die Stiftung Curzutt setzt sich stark für den Erhalt der Kulturlandschaft ein. Neben wieder aufgebauten Rusticis, neu angelegten Rebbergen und Pro Specie Rara Obsthainen werden auch die weitläufigen Kastanienselven gepflegt und wieder beweidet. Die Stiftung selbst hat sich dafür eigene schottische Hochlandrinder zugetan, die von einem lokalen Bauern gehalten werden. Zusammen mit den Kühen des Bauern beweiden die Tiere die unternutzen Selven.
Neben der Beweidung müssen die stark mit Ginster und Adlerfarn eingewachsenen Weiden wieder geöffnet werden. Das Bergwaldprojekt unterstützt die Stiftung Curzutt in einem ersten Pilotprojekt bei der Wiederöffnung der Flächen mit seinen Freiwilligen.

Unterkunft & Verpflegung

Unterkunft

Unterkunft Fondazione Curzutt
Mehrbettzimmer
Aufenthaltsraum
Essen im Restaurant der Fondazione Curzutt
WC und Duschen
fliessend warmes Wasser
Strom im ganzen Haus

Zelten nicht möglich

Verpflegung

Das Restaurant der Stiftung Curzutt stellt die Verpflegung. Frühstück und Abendessen im Restaurant, Mittagessen im Wald.

Mitnehmen & Spezielles

  • feste, hohe Bergschuhe (über Knöchel) mit Profilsohle, zwei Paar empfohlen
  • Arbeitskleidung, Arbeitshandschuhe
  • Regenjacke, Regenhose, Gamaschen empfohlen
  • warme Kleidung!
  • Hausschuhe
  • Stirn- oder Taschenlampe
  • Sonnencrème, Sonnenbrille, Kopfbedeckung
  • Tagesrucksack, Taschenmesser, Trinkflasche, Thermosflasche empfohlen
  • persönliche Utensilien
  • kein Schlafsack (Bettwäsche vorhanden)

 

Voraussetzungen

  • Gute körperliche Verfassung und Trittsicherheit. Die Arbeiten können in steilem Gelände stattfinden.
  • Pünktliches Erscheinen am Treffpunkt. Spätere Anreise oder frühere Abreise sind nicht möglich.
  • Den Anweisungen des Projektpersonals ist Folge zu leisten.
  • Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.
  • Keine Hunde.
  • Während dem Einsatz werden Fotos gemacht, die möglicherweise in unseren Publikationen veröffentlicht werden. Bitte melde dich beim Projektleitenden, falls du damit nicht einverstanden bist.

An- und Abreise

An- und Abreise

Aus ökologischen Gründen bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder Fahrgemeinschaften bilden. Es können keine Parkplätze zur Verfügung gestellt werden.

Treffpunkt (die Teilnahme ist nur möglich mit einer vorgängig bestätigten Anmeldung über das Bergwaldprojekt)
Sonntag, 16.03 Uhr, Bushaltestelle «Monte Carasso, Urènn/Funivia»

Abschluss
Samstag, 11 Uhr ab Treffpunkt

 

Abmeldung
Bei Verhinderung bitten wir um sofortige Abmeldung unter +41 (0)81 650 40 40 oder
Für Notfälle sind wir am Anreisetag erreichbar. Die entsprechende Telefonnummer findet ihr unter dem Link im Bestätigungsmail zur Anmeldung.

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