Alpprojekt Madris

Anmeldung Einzelpersonen

Für die Anmeldung ist die gleichzeitige Auswahl mehrerer Wochen möglich:

Ort & Landschaft

Ort

Die Alp Ramsa Höjahus im Madris (Avers, Graubünden) wird von der ansässigen Bauernfamilie gepachtet und zusammen mit dem Bergwaldprojekt betrieben. Im Sommer weiden rund 120 Rinder und Kühe, 150 Mutterziegen und Gitzi von Juni bis September auf der Alp.

Wald und Kulturlandschaft

Im unteren Teil des Alpgebiets liegt ein Lärchen-Arven Weidwald mit Schutzfunktion. Er ist mit seinen uralten Lärchen ein Kulturdenkmal. Die mosaikartige Struktur weist eine einzigartige Biodiversität auf. Über der Waldgrenze erstrecken sich offene Weiden bis zum Gebirgsgrat, der die Grenze zu Italien formt. Auch die offenen Weiden beheimaten viele endemische, schützenswerte Arten.

Arbeiten

Die forstlichen Arbeiten sind Waldpflege im Weid- und Schutzwald, Weidepflege und der Bau von Wildschutzzäunen. Daneben werden die Alpinfrastruktur unterhalten, Zäune gebaut, beim Hüten der Ziegen- und Rinderherde und im Haushalt mitgeholfen.

Die Arbeitstage auf der Alp richten sich nach den Tieren. Je nach betrieblicher Dringlichkeit können sie lange und körperlich anstrengend sein. Beim Hüten der Tiere müssen viele 100 Höhenmeter in steilem, unwegsamem Gelände zurück gelegt werden.

Idee, Ziel und Projektpartner

Schutzwald, Waldweiden und offene Weiden liegen auf der Alp Ramsa eng beieinander. Das Bergwaldprojekt möchte sich für den Erhalt der Schutzfunktion des Waldes, verbunden mit einer naturnahen Bewirtschaftung der Nutzflächen einsetzen. Das Alpteam des Bergwaldprojekts ist zuständig für die Sömmerung der Tiere und die forstlichen Arbeiten im Schutzwald und in der Kulturlandschaft. Die jeweils fünf bis sechs Freiwilligen unterstützen das Alpteam.

Unterkunft & Verpflegung

Unterkunft

einfache Alphütte, schlafen im umgenutzten Heustock
1770 m.ü.M.
Matratzenlager
kleiner Ess- und Aufenthaltsraum in der Alphütte
WC
keine Dusche
Wasser am Brunnen vor dem Haus
Strom vorhanden

Zelten möglich

Verpflegung

Frühstück und Abendessen in der Unterkunft, Mittagessen im Wald. Es gibt vollwertige Verpflegung basierend auf nachhaltigen Prinzipien (regional, saisonal, biologisch, wenig Fleisch).

Mitnehmen & Spezielles

  • feste, hohe Bergschuhe (über Knöchel) mit Profilsohle, zwei Paar empfohlen
  • Arbeitskleidung, Arbeitshandschuhe
  • Regenjacke, Regenhose, Gamaschen empfohlen
  • warme Kleidung!
  • warmer Schlafsack (in der Nacht können die Temp. um die 0°C Grenze sinken)! Isomatte falls vorhanden
  • Turn-/Freizeitschuhe
  • Stirnlampe
  • Sonnencrème, Sonnenbrille, Kopfbedeckung
  • Tagesrucksack, Taschenmesser, Trinkflasche, Thermosflasche empfohlen
  • Fernglas falls vorhanden
  • persönliche Utensilien

 

Spezielles mitnehmen

  • Kopfkissen wenn gewünscht
  • evt. Fixleintuch / Bettlaken

Voraussetzungen

  • Gute körperliche Verfassung und Trittsicherheit. Die Arbeiten können in steilem Gelände stattfinden.
  • Pünktliches Erscheinen am Treffpunkt. Spätere Anreise oder frühere Abreise sind nicht möglich.
  • Den Anweisungen des Projektpersonals ist Folge zu leisten.
  • Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.
  • Keine Hunde.
  • Während dem Einsatz werden Fotos gemacht, die möglicherweise in unseren Publikationen veröffentlicht werden. Bitte melde dich beim Projektleitenden, falls du damit nicht einverstanden bist.

An- und Abreise

An- und Abreise
Aus ökologischen Gründen bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder Fahrgemeinschaften bilden. Es können keine Parkplätze zur Verfügung gestellt werden.

Treffpunkt (die Teilnahme ist nur möglich mit einer vorgängig bestätigten Anmeldung über das Bergwaldprojekt)
Samstag, 15.29 Uhr, Postauto Haltestelle «Avers, Cröt»

Abschluss
Samstag, 9 Uhr ab Treffpunkt

 

Abmeldung
Bei Verhinderung bitten wir um sofortige Abmeldung unter +41 (0)81 650 40 40 oder info@bergwaldprojekt.ch
Für Notfälle sind wir am Anreisetag erreichbar. Die entsprechende Telefonnummer findet ihr unter dem Link im Bestätigungsmail zur Anmeldung.

Newsletter bestellen